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Wie in der 3. Welt
Nur damit weiter mit großen schweren Protzautos wie irre über die Autobahn gerast oder das letzte Fitzelchen Käse in Plastefolie gehüllt werden kann, wird auf Usedom genau neben einem Naturschutzgebiet nach Erdöl gebohrt.
Dieses Erdöl durfte ich schon zu DDR-Zeiten - die DDR war hier wohl sehr modern und hat schon in den 60ern versucht, das schwarze Zeug aus dem Boden zu holen - begutachten und Spezialisten hatten uns Chemie-Fabrik-Besuchern erklärt, dass dieses Erdöl außerordentlich "schwer" wäre, also eigentlich nur für Heizöl und Asphaltherstellung geeignet und sehr stark verunreinigt wäre, was enorme und schädliche Abfälle / Abgase bei Raffinierung und Einsatz mit sich bringen würde.
Die DDR - auch hier sehr fortschrittlich - verzichtete deshalb auf die Nutzung dieses Bodenschatzes, zumindest im großen Maßstab.
Nach der Vereinigung wurde wieder gefördert und jetzt, siehe Beitrag, soll es noch forciert werden.
Da unterschreibt man bei www.regenwald.org gegen Raubbau in der Dritten Welt, verweigert sich Tropenholzprodukten usw. usf. und dann wird hier, im eigenen Lande, ein wichtiges Naturschutzgebiet der Vergiftung preisgegeben (denkt an Murphys Gesetz: jeder Unfall, der passieren kann, passiert auch), nur damit nicht gespart oder mal ein vernünftiges Nah- und Fernverkehrssystem aufgebaut werden muss oder vielleicht nachts, ab 3 Uhr, die Straßenlaternen ausgeschaltet werden, oder die Versorgung mit regionalen Produkten mal nicht mehr totgespart wird, oder die Tiere nicht mehr tagelang durch Europa gekarrt werden, nur damit polnische Pferde einen Schlachthof in Italien auslasten können oder...
Eine einzige Einsparung - die auch noch das Klima schützt, weil weniger CO2 in die Luft gepustet würde - würde die 100%ig eintretende Vergiftung von Usedom und Umgebung unnötig machen.
Aber wenn die Wirtschaft mit den Fingern schnippt, machen es die Politiker möglich. Wie in jeder guten Bananenrepublik üblich.
Dieses Erdöl durfte ich schon zu DDR-Zeiten - die DDR war hier wohl sehr modern und hat schon in den 60ern versucht, das schwarze Zeug aus dem Boden zu holen - begutachten und Spezialisten hatten uns Chemie-Fabrik-Besuchern erklärt, dass dieses Erdöl außerordentlich "schwer" wäre, also eigentlich nur für Heizöl und Asphaltherstellung geeignet und sehr stark verunreinigt wäre, was enorme und schädliche Abfälle / Abgase bei Raffinierung und Einsatz mit sich bringen würde.
Die DDR - auch hier sehr fortschrittlich - verzichtete deshalb auf die Nutzung dieses Bodenschatzes, zumindest im großen Maßstab.
Nach der Vereinigung wurde wieder gefördert und jetzt, siehe Beitrag, soll es noch forciert werden.
Da unterschreibt man bei www.regenwald.org gegen Raubbau in der Dritten Welt, verweigert sich Tropenholzprodukten usw. usf. und dann wird hier, im eigenen Lande, ein wichtiges Naturschutzgebiet der Vergiftung preisgegeben (denkt an Murphys Gesetz: jeder Unfall, der passieren kann, passiert auch), nur damit nicht gespart oder mal ein vernünftiges Nah- und Fernverkehrssystem aufgebaut werden muss oder vielleicht nachts, ab 3 Uhr, die Straßenlaternen ausgeschaltet werden, oder die Versorgung mit regionalen Produkten mal nicht mehr totgespart wird, oder die Tiere nicht mehr tagelang durch Europa gekarrt werden, nur damit polnische Pferde einen Schlachthof in Italien auslasten können oder...
Eine einzige Einsparung - die auch noch das Klima schützt, weil weniger CO2 in die Luft gepustet würde - würde die 100%ig eintretende Vergiftung von Usedom und Umgebung unnötig machen.
Aber wenn die Wirtschaft mit den Fingern schnippt, machen es die Politiker möglich. Wie in jeder guten Bananenrepublik üblich.
Froschkäferprinzessin 23.06.2011, 20.51
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