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Voraussage
Wenn - als die DDR noch existierte - Wessis mich darauf ansprachen, wie toll es doch wäre, wenn die deutschen Teile eines wären, meinte ich immer, dass das für sie nicht gut wäre, denn eine Vereinigung mit sozialistischer Gesellschaft würden die "drüben" nicht zulassen und wenn es andersherum (wie es ja kam) kommen würde, würde sehr schnell klar werden, wie wichtig der Sozialismus auch für die Wessis war.
Auf die erstaunten Gesichter wies ich darauf hin, dass nur, weil ein Gegenmodell zum auf soziale Ausgewogenheit und Sicherheit der Bevölkerung ausgerichteten Sozialismus notwendig ist, um den Kapitalismus zu erhalten, die "soziale Marktwirtschaft" mit all den sozialen Hilfen und Ausgleichen erfunden wurde. Gäbe es keine Sozialismus, gäbe es auch keine Notwendigkeit mehr, die armen Leute zu unterstützen.
Nun haben wir keinen Sozialismus mehr und egal, wie man die Sache sieht, es gibt mehr Armut als je zuvor. Vorallem Kinderarmut. Suppenküchen sind überlebensnotwendig für viele geworden, die Löhne reichen bei immer mehr Leuten nur oder nicht mal mehr zum einfachen Überleben. Es gibt Kriege und Bürgerkriege schlimmster Couleur in allen Ecken der Welt und die reale Arbeitslosenzahl (also alle Leute ohne Arbeit) hat die 10 Millionen weit überschritten. Zusammen mit den "working poor", den Leuten, die nur deshalb von ihrem Lohn leben können, weil der Staat über das Arbeitsamt zuschustert, sind allein in Deutschland 19 Millionen Menschen ohne Arbeit, die sie ernährt.
Und nun hat der Honigmann (ein interessanter Blog) das hier ausgegraben: ein
Auf die erstaunten Gesichter wies ich darauf hin, dass nur, weil ein Gegenmodell zum auf soziale Ausgewogenheit und Sicherheit der Bevölkerung ausgerichteten Sozialismus notwendig ist, um den Kapitalismus zu erhalten, die "soziale Marktwirtschaft" mit all den sozialen Hilfen und Ausgleichen erfunden wurde. Gäbe es keine Sozialismus, gäbe es auch keine Notwendigkeit mehr, die armen Leute zu unterstützen.
Nun haben wir keinen Sozialismus mehr und egal, wie man die Sache sieht, es gibt mehr Armut als je zuvor. Vorallem Kinderarmut. Suppenküchen sind überlebensnotwendig für viele geworden, die Löhne reichen bei immer mehr Leuten nur oder nicht mal mehr zum einfachen Überleben. Es gibt Kriege und Bürgerkriege schlimmster Couleur in allen Ecken der Welt und die reale Arbeitslosenzahl (also alle Leute ohne Arbeit) hat die 10 Millionen weit überschritten. Zusammen mit den "working poor", den Leuten, die nur deshalb von ihrem Lohn leben können, weil der Staat über das Arbeitsamt zuschustert, sind allein in Deutschland 19 Millionen Menschen ohne Arbeit, die sie ernährt.
Und nun hat der Honigmann (ein interessanter Blog) das hier ausgegraben: ein
Ich hatte Recht.
Er hatte Recht.
Ich glaube, auch wenn wir es von verschiedenen Standpunkten betrachtet haben, haben wir beide die Funktion des Systems begriffen.
Besser wird es davon aber auch nicht.
Froschkäferprinzessin 20.05.2011, 10.45
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Kommentare zu diesem Beitrag
3.
von Josi
.. bin ja auch schon ein bisschen älter und solange ich denken kann, ist immer davor gewarnt worden, weil es immer eine gruppe geben wird, die sich bereichert, während die andere gruppe in die röhre gucken muss.
im grunde hätte mensch doch durch die geschichte lernen müssen. wenn er denn hirn hätte.
da aber alles nur noch von gierköpfen regiert wird und die marionetten derer -siehe Ausspruch von Merkel, die faulen Südländer- uns vorgaukeln, sie würden zum wohle aller handeln, wird sich nichts ändern. ich frage mich wirklich jedes jahr, wann in deutschland der knoten platzt und die revolte losgeht.
und wenn man sieht, wie und was rund um den euro passiert ... oh je.
vom 20.05.2011, 13.24
Antwort von Froschkäferprinzessin:
Menschen haben leider nur ein geschichtliches Gedächtnis, das meist nur über zwei Generationen reicht. Sieht man ja an den Hochwasser-Gebieten, wo die Leute kaum 30-50 Jahre später wieder Häuser hinstellen.
Oder bei den Wahlen... nichtmal vier Jahre reicht das Gedächtnis aus und schon sind dieselben Blender wieder an der Macht.
Und wer was sagt, bekommt was auf's Maul.
*grrr*
Trotzdem LG vom FKP
.. bin ja auch schon ein bisschen älter und solange ich denken kann, ist immer davor gewarnt worden, weil es immer eine gruppe geben wird, die sich bereichert, während die andere gruppe in die röhre gucken muss.
im grunde hätte mensch doch durch die geschichte lernen müssen. wenn er denn hirn hätte.
da aber alles nur noch von gierköpfen regiert wird und die marionetten derer -siehe Ausspruch von Merkel, die faulen Südländer- uns vorgaukeln, sie würden zum wohle aller handeln, wird sich nichts ändern. ich frage mich wirklich jedes jahr, wann in deutschland der knoten platzt und die revolte losgeht.
und wenn man sieht, wie und was rund um den euro passiert ... oh je.
vom 20.05.2011, 13.24
Menschen haben leider nur ein geschichtliches Gedächtnis, das meist nur über zwei Generationen reicht. Sieht man ja an den Hochwasser-Gebieten, wo die Leute kaum 30-50 Jahre später wieder Häuser hinstellen.
Oder bei den Wahlen... nichtmal vier Jahre reicht das Gedächtnis aus und schon sind dieselben Blender wieder an der Macht.
Und wer was sagt, bekommt was auf's Maul.
*grrr*
Trotzdem LG vom FKP
2.
von Bärli
Tinas Kommentar ünterstütze ich voll ung ganz!Den Faktor Menschsollte man nicht unterschätzen,steht das auch im neuen Deutschland?
vom 20.05.2011, 13.01
Antwort von Froschkäferprinzessin:
Nee, den Artikel hab ich da nicht ausgegraben, sondern auf einem ziemlich schrägen Blog. Wesentlich kritischer und auf "Kontra" gebürstet, ist die "Junge Welt, aber da hab ich auch nichts in dieser Hinsicht gelesen.
Ich les ziemlich viel, Blogs, Zeitungen aus aller Welt und alles, was nicht Mainstream / angepasst ist. Denkanströße holt man sich leider nicht bei Hurra-Rufern.
LG FKP
Tinas Kommentar ünterstütze ich voll ung ganz!Den Faktor Menschsollte man nicht unterschätzen,steht das auch im neuen Deutschland?
vom 20.05.2011, 13.01
Nee, den Artikel hab ich da nicht ausgegraben, sondern auf einem ziemlich schrägen Blog. Wesentlich kritischer und auf "Kontra" gebürstet, ist die "Junge Welt, aber da hab ich auch nichts in dieser Hinsicht gelesen.
Ich les ziemlich viel, Blogs, Zeitungen aus aller Welt und alles, was nicht Mainstream / angepasst ist. Denkanströße holt man sich leider nicht bei Hurra-Rufern.
LG FKP
1.
von Tina
Sozialismus ist prima, funktioniert aber im wahren Leben nicht, weil es immer einige Gierige/Faule geben wird, die das System zu ihren Gunsten missbrauchen werden.
Soziale Marktwirtschaft funktioniert aus dem gleichen Grund nicht.
Der Mensch als solches ist möglicherweise nicht zu gerechter Staatenbildung fähig.
Theoretisch ist von allem genug für alle da, an der Verteilung im Großen und der Raffgier einiger weniger hapert es aber. Wie willst du aber gegen diesen sehr menschlichen Charakterzug ankommen, der mehr oder weniger ausgeprägt in uns allen steckt?
vom 20.05.2011, 12.39
Antwort von Froschkäferprinzessin:
Es bedürfte eine sehr strenge Erziehung in einem ganz anderen Umfeld, um den Altruismus, der vielen fehlt, anzuerziehen. Es geht, gerade bei den hier irgendwo erwähnten Buschmännern und bei einigen Amazonasvölkern, doch sobald die weiße Raffke-"Kultur" in die Nähe kommt, braucht es eine sehr starke Führungsperson, die es schafft, dagegen zu halten. Der schwache Mensch jeder Gemeinschaft kippt um, weil es so einfach ist, weil sie sich Illusionen darüber machen, wo sie in einer Raffke-Kultur stehen werden. Siehe die Ossis, die ihr Land verscherbelt haben, in dem Glauben, dass genau sie es besser haben werden.
Ob dieser Egoismus wirklich in allen steckt oder sich einige anerziehen müssen, damit sie nicht untergehen, ist allerdings eine Frage des persönlichen Erlebens.
Auf alle Fälle ist, meiner Meinung nach, mit den heutigen Menschen in seiner großen Masse kein soziales System, egal welcher Art, zwangfrei aufzubauen.
LG FKP
Sozialismus ist prima, funktioniert aber im wahren Leben nicht, weil es immer einige Gierige/Faule geben wird, die das System zu ihren Gunsten missbrauchen werden.
Soziale Marktwirtschaft funktioniert aus dem gleichen Grund nicht.
Der Mensch als solches ist möglicherweise nicht zu gerechter Staatenbildung fähig.
Theoretisch ist von allem genug für alle da, an der Verteilung im Großen und der Raffgier einiger weniger hapert es aber. Wie willst du aber gegen diesen sehr menschlichen Charakterzug ankommen, der mehr oder weniger ausgeprägt in uns allen steckt?
vom 20.05.2011, 12.39
Es bedürfte eine sehr strenge Erziehung in einem ganz anderen Umfeld, um den Altruismus, der vielen fehlt, anzuerziehen. Es geht, gerade bei den hier irgendwo erwähnten Buschmännern und bei einigen Amazonasvölkern, doch sobald die weiße Raffke-"Kultur" in die Nähe kommt, braucht es eine sehr starke Führungsperson, die es schafft, dagegen zu halten. Der schwache Mensch jeder Gemeinschaft kippt um, weil es so einfach ist, weil sie sich Illusionen darüber machen, wo sie in einer Raffke-Kultur stehen werden. Siehe die Ossis, die ihr Land verscherbelt haben, in dem Glauben, dass genau sie es besser haben werden.
Ob dieser Egoismus wirklich in allen steckt oder sich einige anerziehen müssen, damit sie nicht untergehen, ist allerdings eine Frage des persönlichen Erlebens.
Auf alle Fälle ist, meiner Meinung nach, mit den heutigen Menschen in seiner großen Masse kein soziales System, egal welcher Art, zwangfrei aufzubauen.
LG FKP
Wieso Deutschland Josi?
Das Problem ist, dass die Menschen in dieser Hinsicht weltweit gleich sind. Egal wo - wenn es eine Möglichkeit gibt, sich auf Kosten anderer zu bereichern, dann dauert es nicht lange, bis das auch jemand tut.
Vom Inuit bis zum Buschmann.
Mir scheint, dass es nur da halbwegs gerecht zu gibt, wo alle Menschen nichts haben, oder gerade soviel, dass es zum Leben reicht. Sobald sich das ändert, haben sie auch unsere Probleme (erinnerst du dich an diesen einen Film, in dem eine Buschmanngruppe eine leere Colaflasche findet und anfängt sich darum zu kloppen?)
vom 20.05.2011, 16.39
Der Buschmannfilm ist ja ein amerikanischer Film und gerade Amis sind nicht für Verständnis für andere Kulturen bekannt. Solange die Buschmänner in ihrer eigenen Kultur leben dürfen, streiten sie nicht um Eigentum.
So, Klugscheißmodus wieder aus.