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Die Queen als Leserin
Heute will ich mal von einem Buch schwärmen.
Das Buch ist keine besondere Entdeckung von mir und hat eine große Leserschaft. Werbung braucht es also nicht.
Es ist auch kein gesellschaftskritisches Werk, legt keinen Finger in die Wunde oder zeigt irgendeine spezielle wunderbare Lösung eines häufig auftretenden Problems auf.
Es ist einfach sehr schön zu lesen. Mehr nicht.
Hier nun die wunderbare kleine Novelle:
Das schmale Büchlein erzählt in einer liebenswerten unaufdringlichen Weise, wie die Königin von England zufällig eine Bibliothek betritt, aus Höflichkeit ein Buch ausleiht und dann zu einer leidenschaftlichen Leserin wird, wie die Umgebung darauf reagiert - wie bei eigentlich allen leidenschaftlichen Lesern, leicht abfällig und es als idiotisch abtuend - und wie sie dann zur Schriftstellerin wird.
Die Queen ist so sympathisch dargestellt, das können nur Engländer. Ohne das es frech wird, immer mit dem gebührenden Respekt, kommt das Buch - und somit man selber - der (fiktiven) Queen nahe, sieht man sie als Mensch und denkt, ja, so könnte es sein, wenn sie...
Über allem liegt der feine englische Humor, der mir persönlich sehr gefällt.
Leider wird es das Buch, dass sie auf den letzten Seiten der Novelle ankündigt, nie geben. Es ist sozusagen ein Bestandteil der "Bibliothek der ungeschriebenen Bücher".
Wo sind die 777 Affen, die 777 Jahre lang auf 777 Schreibmaschinen einhacken, damit sie auch dieses Buch (per Zufall) erstellen? Einen Leser hätte es schon.
Das Buch ist keine besondere Entdeckung von mir und hat eine große Leserschaft. Werbung braucht es also nicht.
Es ist auch kein gesellschaftskritisches Werk, legt keinen Finger in die Wunde oder zeigt irgendeine spezielle wunderbare Lösung eines häufig auftretenden Problems auf.
Es ist einfach sehr schön zu lesen. Mehr nicht.
Hier nun die wunderbare kleine Novelle:
Alan Bennett "Die souveräne Leserin"
Das schmale Büchlein erzählt in einer liebenswerten unaufdringlichen Weise, wie die Königin von England zufällig eine Bibliothek betritt, aus Höflichkeit ein Buch ausleiht und dann zu einer leidenschaftlichen Leserin wird, wie die Umgebung darauf reagiert - wie bei eigentlich allen leidenschaftlichen Lesern, leicht abfällig und es als idiotisch abtuend - und wie sie dann zur Schriftstellerin wird.
Die Queen ist so sympathisch dargestellt, das können nur Engländer. Ohne das es frech wird, immer mit dem gebührenden Respekt, kommt das Buch - und somit man selber - der (fiktiven) Queen nahe, sieht man sie als Mensch und denkt, ja, so könnte es sein, wenn sie...
Über allem liegt der feine englische Humor, der mir persönlich sehr gefällt.
Leider wird es das Buch, dass sie auf den letzten Seiten der Novelle ankündigt, nie geben. Es ist sozusagen ein Bestandteil der "Bibliothek der ungeschriebenen Bücher".
Wo sind die 777 Affen, die 777 Jahre lang auf 777 Schreibmaschinen einhacken, damit sie auch dieses Buch (per Zufall) erstellen? Einen Leser hätte es schon.
Froschkäferprinzessin 25.05.2011, 19.28
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