
Letzte Kommentare:
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Gedöns
Armer Traufel
Nu muss er noch eine Woche warten und ich hatte ein paar schöne Tage in Karlsruhe, Residenzstadt in Baden-Württemberg.
Dort wurde die Mädchen-Schüler-Schachmeisterschaft ausgetragen. Die deutsche Endrunde.
Ich kann verkünden, dass die Mannschaft (Brandenburg), die ich da ehrenamtlich begleitete, den 9. Platz belegte. 18 Mannschaften nahmen teil. Und die allerbeste Spielerin (alle Partien gewonnen) kam aus meiner Mannschaft!
Und da die Organisation nicht viel zu meckern ließ, nutzte ich die Zeit, wo die Mädels die Köpfe rauchen ließen, um die Karlsruher Museen unsicher zu machen.
Das Naturkundemuseum mit den vielen Aquarien ist nämlich schon allein die blanke Wucht in Tüten. Und dann war da noch Museumsfest im Karlsruher Schloss. Zusätzlich zu der sehr schönen Ausstellung über die verschiedenen Kulturen der Geschichte gab es eine Sonderausstellung zur Michelsberger Kultur, eine jungsteinzeitliche Siedlung im Raum Karlsruhe, und in dem Rahmen konnte ich mit einer Experimentalarchäologin über Fasergewinnung reden und erfuhr viel über die Verarbeitung von Brennnessel.
Da war der Froschkäfer voll in seinem Element
und genoss die Tage in der Fächerstadt. Aber nun werde ich mich den Hochzeitsvorbereitungen widmen. Versprochen Traufel!
Dort wurde die Mädchen-Schüler-Schachmeisterschaft ausgetragen. Die deutsche Endrunde.
Ich kann verkünden, dass die Mannschaft (Brandenburg), die ich da ehrenamtlich begleitete, den 9. Platz belegte. 18 Mannschaften nahmen teil. Und die allerbeste Spielerin (alle Partien gewonnen) kam aus meiner Mannschaft!
Und da die Organisation nicht viel zu meckern ließ, nutzte ich die Zeit, wo die Mädels die Köpfe rauchen ließen, um die Karlsruher Museen unsicher zu machen.
Das Naturkundemuseum mit den vielen Aquarien ist nämlich schon allein die blanke Wucht in Tüten. Und dann war da noch Museumsfest im Karlsruher Schloss. Zusätzlich zu der sehr schönen Ausstellung über die verschiedenen Kulturen der Geschichte gab es eine Sonderausstellung zur Michelsberger Kultur, eine jungsteinzeitliche Siedlung im Raum Karlsruhe, und in dem Rahmen konnte ich mit einer Experimentalarchäologin über Fasergewinnung reden und erfuhr viel über die Verarbeitung von Brennnessel.
Da war der Froschkäfer voll in seinem Element
Froschkäferprinzessin 16.05.2011, 12.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Neue Moden
In dieser Woche war ich mich vorstellen, wegen Arbeit, letzte Woche auch schon. Das war auch schon lustig, denn die Anwälte, die da eine Vorzimmerpflanze vornehmlich zum Tippen haben wollten, machten eine theoretische ReFa-Prüfung draus. Alle möglichen schön seltenen und im Unterricht höchstens gestreiften Fragen zur Abrechnung bei Anwälten oder Durchsetzung von Urteilen wurden gefragt.
Nunja, das kann man ja noch verstehen, obwohl es eher zeigt, wer auswendig lernt und nicht, wer flexibel ist und weiß, wo er nachsehen muss.
Aber diese Woche hatte ich den absoluten Knüller für eine Vorstellungsgespräch. Jede Zeitarbeitsfirma ist besser als dieses Unternehmen: RA-MICRO.
Arbeitsbedingungen folgende:
kein fester Arbeitsplatz,
keine festgelegte Tätigkeit
kein Festanstellungsvertrag
Dafür darf man ständig bereit sein für die häufig anfallenden Überstunden, die natürlich nicht bezahlt und nicht ausgeglichen werden, natürlich bei einem nicht besonders üppigem Gehalt weit unter 1800 € brutto.
Und um überhaupt eingestellt zu werden, muss man dazu eine ganze Woche kostenlos arbeiten, so als Probe und hat zusätzlich noch ein halbes Jahr Probezeit.
Ach und natürlich darf man "am Anfang nicht so eine große Lippe riskieren, sondern auch auf die länger dort arbeitenden Mitarbeiter" hören (sic!). In einem Unternehmen, dass ständig Leute ausbrennt und entlässt, gibt es da überhaupt "dort länger arbeitende Mitarbeiter" oder meinte der auf Kontra gebürstete, im Michelinmännchenstil gekleidete Erdnuckel nur sich selber? Diese Ansage kam übrigens, als ich erzählte, dass ich mir vor 6 (!) Jahren das Programm in Demoversion angesehen hatte und es im Abrechnungsbereich unflexibel und mit Fehlern behaftet fand. Und ich hatte mich auf eine Anzeige bezüglich Programmtester beworben.
Wenn ich also dazu da bin, das Programm zu testen, dass sich nach der Aussage des Erdnuckels in den letzten sechs Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt hat, aber keine Kritik äußern darf und zudem noch im Hotline-, Support- und Servicebereich, sowie sogar bei Kursen eingesetzt werden soll, da frage ich mich, wozu wurde die Stelle für Programmtester ausgeschrieben? Programmtester müssen doch meckern und kritisieren!
Und warum wurden die Bugs / Fehler in sechs Jahren nicht ausgemerzt?
Mein Entschluss steht fest: Sollte sich diese Firma noch einmal melden, lehne ich großzügig ab. Umziehen, ständig Überstunden machen für ein Gehalt, dass man an der Kasse eines besseren Supermarktes auch bekommt und dann noch nur eine bessere Zeitarbeitskraft zu sein, ohne Aussicht auf eine sichere Arbeitsstelle, na da geh ich doch lieber gleich in einen Supermarkt oder in eine Zeitarbeitsfirma und spare mir den Ankauf des firmeneigenen Outfits (dass das Michelinmännchen, äh frauchen übrigens nicht anhatte).
Bei den Arbeitsbedingungen wundert es mich allerdings nicht, dass diese Firma zum einen ständig neue Arbeitskräfte sucht, noch warum Anwälte nach Ablauf des Vertrages ohne diese Software weitermachen.
Nunja, das kann man ja noch verstehen, obwohl es eher zeigt, wer auswendig lernt und nicht, wer flexibel ist und weiß, wo er nachsehen muss.
Aber diese Woche hatte ich den absoluten Knüller für eine Vorstellungsgespräch. Jede Zeitarbeitsfirma ist besser als dieses Unternehmen: RA-MICRO.
Arbeitsbedingungen folgende:
kein fester Arbeitsplatz,
keine festgelegte Tätigkeit
kein Festanstellungsvertrag
Dafür darf man ständig bereit sein für die häufig anfallenden Überstunden, die natürlich nicht bezahlt und nicht ausgeglichen werden, natürlich bei einem nicht besonders üppigem Gehalt weit unter 1800 € brutto.
Und um überhaupt eingestellt zu werden, muss man dazu eine ganze Woche kostenlos arbeiten, so als Probe und hat zusätzlich noch ein halbes Jahr Probezeit.
Ach und natürlich darf man "am Anfang nicht so eine große Lippe riskieren, sondern auch auf die länger dort arbeitenden Mitarbeiter" hören (sic!). In einem Unternehmen, dass ständig Leute ausbrennt und entlässt, gibt es da überhaupt "dort länger arbeitende Mitarbeiter" oder meinte der auf Kontra gebürstete, im Michelinmännchenstil gekleidete Erdnuckel nur sich selber? Diese Ansage kam übrigens, als ich erzählte, dass ich mir vor 6 (!) Jahren das Programm in Demoversion angesehen hatte und es im Abrechnungsbereich unflexibel und mit Fehlern behaftet fand. Und ich hatte mich auf eine Anzeige bezüglich Programmtester beworben.
Wenn ich also dazu da bin, das Programm zu testen, dass sich nach der Aussage des Erdnuckels in den letzten sechs Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt hat, aber keine Kritik äußern darf und zudem noch im Hotline-, Support- und Servicebereich, sowie sogar bei Kursen eingesetzt werden soll, da frage ich mich, wozu wurde die Stelle für Programmtester ausgeschrieben? Programmtester müssen doch meckern und kritisieren!
Und warum wurden die Bugs / Fehler in sechs Jahren nicht ausgemerzt?
Mein Entschluss steht fest: Sollte sich diese Firma noch einmal melden, lehne ich großzügig ab. Umziehen, ständig Überstunden machen für ein Gehalt, dass man an der Kasse eines besseren Supermarktes auch bekommt und dann noch nur eine bessere Zeitarbeitskraft zu sein, ohne Aussicht auf eine sichere Arbeitsstelle, na da geh ich doch lieber gleich in einen Supermarkt oder in eine Zeitarbeitsfirma und spare mir den Ankauf des firmeneigenen Outfits (dass das Michelinmännchen, äh frauchen übrigens nicht anhatte).
Bei den Arbeitsbedingungen wundert es mich allerdings nicht, dass diese Firma zum einen ständig neue Arbeitskräfte sucht, noch warum Anwälte nach Ablauf des Vertrages ohne diese Software weitermachen.
Froschkäferprinzessin 12.05.2011, 12.03 | (0/0) Kommentare | PL
Schweigezeit
Da geht man zum Arzt bzw. zur Ärztin, der letzten im Viertel, und stellt fest, die ist nicht mehr. Die ist in Rente.
Dann darf man durch die halbe Stadt gondeln, weil man zu dem Arzt will, der all die Patienten übernommen hat (hatte mich ja schonmal drüber abgenervt). Man denkt, dann ginge es einfacher, denn der Bedarf nach Droge (Schilddrüsenpräparat) ist dringlich. Bisher kein Problem, hingehen, Rezept erhalten, einlösen, fertig.
Diesmal nicht. Ich musste insgesamt 3 x zu dem guten Mann, der komischerweise keine Daten über den letzten, gar nicht so lange hinter mir liegenden Check bezüglich der Schilddrüse hatte und somit alles neu machen musste / wollte.
Labortermin: 2 Wochen
Sonografie: nochmal 4 Wochen später (also 6 Wochen).
Da hätt ich ja auch einen näher liegenden Arzt nehmen können. Vorallem eine Ärztin, denn der gute Mann glaubte mir nicht meinen Bedarf an Schilddrüsenhormonen. Er war wohl der Meinung, dass Froschkäfer sich vornehmlich von Eisbein und Sahnetorte ernähren.
so durfte ich halt 6 Wochen ohne alles auskommen, was mir Einblicke in verschiedene Leidensbereiche bescherte:
Depression
Antriebslosigkeit
Ausgebrannt sein
immer müde sein
dazu heftigste, an Selbstmordgedankenbringgröße heranreichende Schmerzen in den Extremitäten.
Dann war Termin und der gute Mann hatte eine leichte Gesichtsentgleisung, als er die Ergebnisse sah und feststellte: die doofe alte fette Kuh hatte wohl Recht mit ihrem Schilddrüsenproblem und der Frage nach dem Rezept.
Jetzt hab ich wieder dieses kleine ungeliebte Hormonpräparat und gehe - da sogar höher dosiert - ab wie Schmitts Katze.
Übrigens glaubte der gute Mann mir nicht, dass ich rheumatische Beschwerden hab, weil ich - typisch ehrlicher Käfer - gleich auf den fehlenden Nachweis per Rheumastatus hinwies. Ich hab wieder eine Überweisung, aber keine Tabletten, falls es nochmal so schlimm kommt. Aber nun arbeitet ja die Schilddrüse wieder, wenn auch mit Krücken, und seitdem haben die Schmerzen sehr erträglichen Charakter, im Vergleich zu vorher.
Moral aus der Geschicht: wechsel den Arzt nicht!
Und geht Geschlechtskonform zu Medizinern: Männer zu männlichen Ärzten und Frauen zu Ärztinnen. Da kommt man eher zum Ziel.
Übrigens hab ich einen gaaaanz schnellen Termin bei einer RheumatologIN bekommen: bereits im August! Natürlich erstmal Labor...
Dann darf man durch die halbe Stadt gondeln, weil man zu dem Arzt will, der all die Patienten übernommen hat (hatte mich ja schonmal drüber abgenervt). Man denkt, dann ginge es einfacher, denn der Bedarf nach Droge (Schilddrüsenpräparat) ist dringlich. Bisher kein Problem, hingehen, Rezept erhalten, einlösen, fertig.
Diesmal nicht. Ich musste insgesamt 3 x zu dem guten Mann, der komischerweise keine Daten über den letzten, gar nicht so lange hinter mir liegenden Check bezüglich der Schilddrüse hatte und somit alles neu machen musste / wollte.
Labortermin: 2 Wochen
Sonografie: nochmal 4 Wochen später (also 6 Wochen).
Da hätt ich ja auch einen näher liegenden Arzt nehmen können. Vorallem eine Ärztin, denn der gute Mann glaubte mir nicht meinen Bedarf an Schilddrüsenhormonen. Er war wohl der Meinung, dass Froschkäfer sich vornehmlich von Eisbein und Sahnetorte ernähren.
so durfte ich halt 6 Wochen ohne alles auskommen, was mir Einblicke in verschiedene Leidensbereiche bescherte:
Depression
Antriebslosigkeit
Ausgebrannt sein
immer müde sein
dazu heftigste, an Selbstmordgedankenbringgröße heranreichende Schmerzen in den Extremitäten.
Dann war Termin und der gute Mann hatte eine leichte Gesichtsentgleisung, als er die Ergebnisse sah und feststellte: die doofe alte fette Kuh hatte wohl Recht mit ihrem Schilddrüsenproblem und der Frage nach dem Rezept.
Jetzt hab ich wieder dieses kleine ungeliebte Hormonpräparat und gehe - da sogar höher dosiert - ab wie Schmitts Katze.
Übrigens glaubte der gute Mann mir nicht, dass ich rheumatische Beschwerden hab, weil ich - typisch ehrlicher Käfer - gleich auf den fehlenden Nachweis per Rheumastatus hinwies. Ich hab wieder eine Überweisung, aber keine Tabletten, falls es nochmal so schlimm kommt. Aber nun arbeitet ja die Schilddrüse wieder, wenn auch mit Krücken, und seitdem haben die Schmerzen sehr erträglichen Charakter, im Vergleich zu vorher.
Moral aus der Geschicht: wechsel den Arzt nicht!
Und geht Geschlechtskonform zu Medizinern: Männer zu männlichen Ärzten und Frauen zu Ärztinnen. Da kommt man eher zum Ziel.
Übrigens hab ich einen gaaaanz schnellen Termin bei einer RheumatologIN bekommen: bereits im August! Natürlich erstmal Labor...
Froschkäferprinzessin 11.05.2011, 11.50 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL